Herzlich willkommen!

Unser Ziel: Erhalt kultureller Standards

Seit dem Jahreswechsel 2003/2004 wird eine intensive öffentliche Auseinandersetzung über das neue Programmschema und den kulturellen Auftrag von NDR Kultur und von rbb kulturradio geführt, von zwei Kultursendern, die mit öffentlichen Gebühren finanziert werden.

Auf einer Veranstaltung in Hamburg am 15. Juni 2004 wurde die Initiative Das GANZE Werk (Nord) gegründet. Sie setzt sich für den Erhalt kultureller Standards ein und verlangt als Kompromiss, dass von 6 bis 19 Uhr in einer Dauer von mindestens 4 Stunden ganze Werke gesendet werden, so wie es bisher üblich war, wie es in anderen Sendegebieten geschieht und wie es viele Stammhörer schätzen.

Am 22. Juni 2006 wurde die Initiative Das GANZE Werk (Berlin-Brandenburg) gegründet. Ihr Ziel: Der Sender muss ein abwechslungsreiches, an Qualität und am Kulturauftrag orientiertes Programm bieten, das zum Zuhören einlädt. Deshalb erwartet die Initiative,
- dass rbb kulturradio von Montag bis Freitag in der Zeit von 6 bis 18 Uhr mindestens vier Stunden lang einheitliche und zusammenhängende Musiksendungen bringt,
- dass Kulturberichte, Lesungen, Essays, Hörspiele und Feature eigenständige Sendungen sind.

Jahresbeginn 2010. Wir haben systematisch alle uns zur Verfügung stehenden Mittel eingesetzt. Wir haben, das ist unser Fazit, bis auf das Sonntagskonzert unser Ziel nicht erreicht.

In Absprache mit der Leitung der neuen musikzeitung soll diese Homepage
- als Mahnmal für die Unwilligkeit des NDR zum konstruktiven Dialog und
- als Denkmal für das Engagement aufgeschlossener und kulturinteressierter Radiohörer im Norden Deutschlands, bezogen auf die Zeit von Anfang 2004 bis Ende 2009, bestehen bleiben.

Folgen Sie für weitere Schritte bitte dem Menü auf der linken Seite.

WDR 3 + „Radioretter“, Februar/März 2012: Wieder Verflachungs-„Reform“ und Widerstand

Unterstützen Sie den Widerstand gegen die „Reform“ von WDR 3, unterstützen Sie die „Radioretter“ durch Ihre Unterschrift unter den Offenen Brief (im Februar 2012), über den Link „Selbst unterzeichnen“ am Ende der Seite.
Das Menü der Seite der „Radioretter“ führt Sie zu allen wichtigen Informationen.
Hier seien zur Orientierung ein paar Artikel besonders empfohlen:
Die beabsichtigten Änderungen zu Wort- und Musiksendungen der Intendanz und der Hörfunkdirektion („Handzettel“ für die Sitzung des Programmausschusses am 19. März 2012)
WDR 3-„Reform“ zwecks besserer „Durchhörbarkeit“ trifft auf Kritik, Freitag - Die Ost-West-Wochenzeitung, 18. März 2012
„Empört euch!“ – Schon wieder: Der WDR will sein Kulturprogramm reformieren, DIE ZEIT, 9. März 2012
Radio mit Hörern - Munter arbeiten die Öffentlich-Rechtlichen gegen das gehobene Wort an, von Matthias Greffrath, tageszeitung (taz), 7. März 2012
Antwort von Hörfunkdirektor Schmitz an die „Radioretter“, 6. März 2012
Vertagung der Entscheidung des Rundfunkrates (2. März 2012)
Kleine Chronik der „Reformen“ von WDR 3 seit 2003
„Die Radioretter“ - Initiative für Kultur im Rundfunk“: Offener Brief (im Februar 2012)